Publication:
Sociogram of the Disturbed Protagonist in Ulrich Plenzdorf's "Kein runter kein fern"

dc.contributor.authorGalter, Sunhild
dc.date.accessioned2025-09-23T12:51:37Z
dc.date.issued2023-06-01
dc.description.abstractUlrich Plenzdorfs Kurzprosatext „Kein runter kein fern“ aus dem Jahr 1973 zeigt die ausweglose Lage eines behinderten Zehnjährigen in der suppressiven sozialistischen Gesellschaft der damaligen Deutschen Demokratischen Republik (DDR), der auch von seiner Familie, dem systemtreuen Vater und dem älteren Bruder, der Polizist ist, nicht nur keinerlei Hilfe, Verständnis und Unterstützung erhält, sondern zusätzlich kleingemacht wird. Plenzdorf wollte mit seinen kritischen literarischen Werken auf Probleme des sozialistischen Alltags hinweisen, ohne die sozialistische Gesellschaft als solche in Frage zu stellen. Er wollte einen humaneren, situationsangepassten Umgang mit diesen bewirken, dennoch endet der Text mit einer biblisch-apokalyptischen Szene, in der der Volkspolizist seinen kleinen, behinderten Bruder brutal zusammenschlägt, vielleicht sogar tötet.
dc.identifier.doi10.31926/kbzgf.2023.23.07
dc.identifier.issn1842-9564
dc.identifier.urihttps://repository.unitbv.ro/handle/123456789/1983
dc.language.isode
dc.publisherUniversitatea Transilvania Brasov
dc.relation.ispartofKronstädter Beiträge zur germanistischen Forschung
dc.relation.ispartofseriesKronstädter Beiträge zur ger,manistischen Forschung; 23
dc.titleSociogram of the Disturbed Protagonist in Ulrich Plenzdorf's "Kein runter kein fern"
dc.typeArticle
dspace.entity.typePublication
oaire.citation.volume23

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