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„Holzgesichtiger, / schlackermäuliger / Narr überm Tretrad“. Masks of Madness in Celan's Late Poetry

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Universitatea Transilvania Brasov

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Celans Leben und Werk wurden von erlebten Traumata im und nach dem Zweiten Weltkrieg eindeutig geprägt: Die Ermordung der Eltern in einem Konzentrationslager, antisemitische Attacken, eine jahrelang skrupellos gegen ihn geführte Rufmordkampagne, das Unverständnis auch enger Freunde für seine existenzielle Situation sind schmerzliche Erlebnisse, die beim sensiblen und luziden Dichter aus der Bukowina tiefgreifende Gefühle der Schuld des Überlebenden, der Vereinsamung und Verzweiflung entstehen ließen. Spuren des zerstörerischen bzw. des rebellischen Wahns der Täter bzw. der Opfer durchziehen mehr oder weniger explizit seine Gedichte. Der folgende Beitrag konzentriert sich auf Celans Auseinandersetzung mit dem pathologischen Wahnsinn in seiner Spätlyrik, anhand der Gedichte „Schief“ aus dem Band „Fadensonnen“ und „Holzgesichtiger“ aus dem Zeitraum des Bandes „Schneepart“ und erläutert, wie die Umfunktionierung des Wahns in eine Maske Ängste objektiviert und somit begreifbar und ertragbar macht.

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